Energiespartipps
Achten Sie beim Neukauf auf stromsparende Geräte!
Denn: Energiesparen fängt schon beim Einkaufen an.
Bei bestimmten Gerätearten ist es gesetzlich vorgeschrieben, den Energieverbrauch zu kennzeichnen. Hierzu zählen Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Klimageräte, etc.. Auf den sog. Energielabeln werden die wichtigsten energie- und umweltrelevanten Daten gut erkennbar dargestellt. Eine Klassifizierung findet durch die Einteilung in Effizienzklasse „A“ (niedriger Verbrauch) bis Klasse „G“ (hoher Verbrauch) statt. Mittlerweile gibt es dank der weiteren Verbesserung der Sparsamkeit zusätzlich die Klassen „A+“ und „A++“.
Vermeiden Sie die Stand-by-Funktion Ihrer Elektrogeräte!
Allein 5 bis 10% spart man ein, wenn man Elektrogeräte während der Nicht-Benutzung völlig vom Strom trennt und sie nicht in der Stand-By Funktion vor sich hin schlummern lässt, zum Beispiel durch eine Steckdosenleiste mit Schalter.
Verwenden Sie Energiesparlampen
Eine hohe Energieeinsparung von bis zu 80% wird auch durch den Einsatz von Energiesparlampen erzielt. Sie sind zwar teurer in der Anschaffung als herkömmliche Glühbirnen, amortisieren die Mehrinvestition allerdings durch wesentlich längere Lebensdauern. Und mittlerweile sind auch Energiesparlampen in verschiedenen Lichtfarben vorhanden, das Vorurteil des „ungemütlichen“ Lichts ist also nicht mehr haltbar. Übrigens: auch Lampen und Leuchtstoffröhren sind mit einem Energielabel gekennzeichnet. Vergleichen Sie mal…
Sparen Sie Warmwasser!
Die Warmwasserbereitung macht durchschnittlich den zweithöchsten Energieverbrauch in einem Haushalt aus. Generell gilt hier: Spart man an Warmwasser, spart man Energie. Daher lieber mal Duschen statt Baden und eine Wassersparbrause verwenden.
Sparen Sie beim Kochen!
Ein Herd mit Cerankochfeld spart 10% an Energie gegenüber einem herkömmlichen Herd, ein Induktionsherd spart sogar 20%. Kochendes Wasser für Tee oder Kaffee kann sparsam im Wasserkocher oder in der Kaffeemaschine zubereitet werden.
Lüften Sie richtig!
Auch durch richtiges Lüften kann Energie gespart und Schimmelpilzbildung vermindert werden. Denn langanhaltendes Lüften in den Wintermonaten führt nur zu einer Auskühlung der Wände und zum Wärmeverlust des Raumes. Kurzes Stoßlüften hingegen, im Winter je nach Außenwitterung alle 2-3 Stunden, ist optimal. Dabei sollte man aber nicht vergessen, die Heizkörper abzuschalten, solange das Fenster geöffnet ist, sonst lüftet man die Wärme und damit das Geld zum Fenster hinaus.
Sparen Sie beim Heizen!
Auch eine Nachtabsenkung der Heizung über einige Stunden hinweg oder eine Drosselung der Raumtemperatur bereits um ein Grad Celsius (soweit noch dem Behaglichkeitsempfinden der Bewohner entsprechend) spart Energie.
Moderne Thermostatventile können ebenfalls zum Energiesparen beitragen.
Dringend empfehlenswert und auch von der KfW-Förderbank in den neuen Bedingungen seit 2007 gefordert ist der hydraulische Abgleich des Heizkörpernetzes. Dies stellt sicher, dass alle Heizkörper die richtige Wassermenge erhalten, um das Gebäude gleichmäßig zu beheizen und um die Energieeinspareffekte auch umzusetzen. Der hydraulische Abgleich muss von einer Fachfirma durchgeführt und bestätigt werden.